Seenotrettungskreuzer “Georg Breusing”


Erprobt und erfahren im rauen, harten Alltag der Rettung aus Seenot war der Seenotrettungskreuzer ” Georg Breusing ” in der Zeit von 1963 bis Juli 1988 aktiv im Dienst der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Insgesamt wurden durch dieses Schiff, gelenkt und geleitet von den Besatzungen unter den Vordermännern Karl-Friedrich Brückner und zuvor Wilhelm Eilers, während der aktiven Dienstzeit 1.672 Menschen aus Seenot befreit.
Doch auch nach Beendigung des aktiven Dienstes erfüllt der Seenot-Rettungskreuzer “Georg Breusing” eine ehrenvolle Aufgabe. Dieses Boot ist als Museumsschiff in Emden erhalten und einem privaten Förderverein übergeben, um über das Rettungswerk zu informieren.

Der Name des Seenotrettungskreuzers erinnert an den Oberzollinspektor Georg Breusing aus Emden, der schon vier Jahre vor Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger einen Vorläufer dieses gesamtdeutschen Rettungswerkes ins Leben rief.
Die Georg Breusing ist 26,60 Meter lang. Der 2.400 PS starke Motor mit drei Maschinen schaffte eine Geschwindigkeit von bis zu 19 Knoten.
Zwischenzeitlich ist das Boot von der leistungsstarken “Alfred Krupp” auf Borkum ersetzt worden.
Seit dem 23. Dezember 1988 ist der Seenotrettungskreuzer ” Georg Breusing ” offiziell ein Museumsschiff, das über den harten Alltag der Rettungsleute, die ihren Dienst an Nord- und Ostsee versehen, informiert.

Der private Förderverein “Förderkreis Rettungskreuzer Georg Breusing e.V.” wurde daraufhin in Emden, Ostfriesland, gegründet und erfüllt den Zweck, das Boot fahrtüchtig und in einem guten Zustand zu erhalten. Dieses technische Denkmal kann von Interessierten besichtigt werden. Alle Kosten dieser ehrgeizigen Aufgabe werden von dem Verein aufgebracht, der sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und freiwilligen Zuwendungen finanziert. Der Erhalt des Seenotrettungskreuzers wäre ohne den Einsatz der freiwilligen Helfer, die dafür sorgen, dass die Kosten niedrig gehalten werden können, kaum denkbar. (Zur Georg Breusing)


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