Stadtteil Emden-Borssum


Borssum liegt im Osten Emdens direkt an der Ems und ist mit etwas mehr als 6.000 Einwohnern der drittgrößte Stadtteil der Seehafenstadt. Die Siedlung wurde bereits im 7. Jahrhundert als Borshem (Heim des Borsu) gegründet, war aber lange Zeit unabhängig vom benachbarten Emden.

Erst im 17. Jahrhundert erwarb Emden zahlreiche Gebiete am unteren rechten Emsufer, darunter die Ortschaften Klein-Borssum und Groß-Borssum mit insgesamt nicht einmal 300 Einwohnern. Eine offizielle Eingemeindung des Vororts Borssum, mittlerweile nicht mehr in zwei Ortschaften unterteilt, erfolgte 1928. Nach dem Zweiten Weltkrieg legte die Einwohnerzahl konstant zu, bis sie in den 1970er Jahren schließlich durch den Bau größerer Wohngebäude einen regelrechten Sprung hinlegte.

Borssum hat eine größere Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Emden, da sich hier mehrere Häfen wie der Neue Binnenhafen, der Binnenschiffs- und der Ölhafen befinden.

Der Stadtteil verfügt über eine Grund- und eine Oberschule, drei evangelische Kirchen und mit Blau-Weiss Borssum über den zweitgrößten Emder Sportverein.


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