Stadtteil Emden-Constantia


Constantia enstand als jüngster Emder Stadtteil erst Anfang der 1980er Jahre und ist nach einem hier ehemals ansässigen Großbauernhof benannt. Die Grundlage für die Besiedlung wurde aber bereits 1874 durch den Kaiser-Wilhelm-Polder geschaffen, der das Gebiet zwischen der Innenstadt und Larrelt trockenlegte.

Erst etwa einhundert Jahre später sollte eine großflächige Schaffung von Bauland in Angriff genommen werden. Das Land Niedersachsen und die Stadt Emden beschlossen, die bis dahin im Stadtteil Früchteburg ansässige Fachhochschule nach Constantia zu verlegen. Zudem wurden erste Erschließungsarbeiten durchgeführt, die dann zum Bau von vorwiegend Einfamilien- und Reihenhäusern führten. Die Grundstücke in dem von Grachten und Kanälen durchzogenen Stadtteil fanden reißenden Absatz.

Gleich zwei Gewerbegebiete wurden zudem eröffnet, in denen heute beispielsweise die Tiefkühlfirma Costa, die Busfirma Reiter und zahlreiche Märkte ihren Sitz haben.


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