14.600 Euro für Projekt der Ems-Achse


Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé hat heute in Hannover Vertretern des Bündnisses Ems-Achse einen Förderbescheid über 14.600 Euro übergeben. Mit dem Geld soll das Projekt „Wir packen an” gefördert werden, das bürgerschaftliches Engagement und Berufseinstieg miteinander verbinden will. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 90.000 Euro und soll in diesen Tagen starten. Den Förderbescheid nahmen der Vorstandsvorsitzende der Ems-Achse, Bernard Krone, sein Stellvertreter Bernd Bornemann, Oberbürgermeister von Emden, und Ems-Achse Geschäftsführer Dirk Lüerßen entgegen.

Ziel von „Wir packen an” ist es, im Sinne bürgerschaftlichen Engagements handwerkliche Aufgaben im öffentlichen Raum anzugehen, wie beispielsweise die Sanierung eines Spielplatzes. Hierzu sollen gezielt Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge angesprochen werden, um sie für einen handwerklichen Ausbildungsberuf zu interessieren. Zudem ist geplant, über die Jobcenter Personen zu interessieren, die einen (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt anstreben. Damit diese Personen die vorgesehene Aufgabe bewältigen können, sind Betriebe zur Teilnahme am Projekt aufgerufen, die Interessenten für eine betriebliche Ausbildung suchen.

In einer ersten Phase werden die Teilnehmer über Schulungen in den Betrieben mit handwerklichen Arbeitsweisen und Abläufen vertraut gemacht, um das angestrebte Ziel erreichen zu können. Die zweite Phase bildet die Bewältigung der selbst gesteckten Aufgabe, die möglichst in kurzer Zeit, zum Beispiel an einem Wochenende, realisiert werden soll.

„Das Projekt ,Wir packen an’ verbindet in vorbildlicher Weise bürgerschaftliches Engagement, Einblicke in interessante Berufsfelder und Nachwuchsgewinnung für Handwerksbetriebe. Am Ende profitieren alle Beteiligten davon: Junge Leute, die Betriebe und die Orte im Bereich der Ems-Achse”, lobte Ministerin Honé das Projekt.
Zuvor waren die Vertreter der Ems-Achse mit Ministerin Honé zu einem Gespräch zusammengetroffen. Themen waren unter anderem die weiterentwickelte Regionalpolitik der Landesregierung, die zukünftige Ausrichtung der EU-Förderung sowie die Zusammenarbeit mit den Niederlanden.


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