185.000 Besucher bei “The American Dream”


Die große deutsch-niederländische Doppelausstellung “The American Dream – Amerikanischer Realismus 1945-2017” in der Kunsthalle Emden und dem Drents Museum Assen endete am vergangenen Sonntag mit insgesamt 185.000 Besuchern.

Die Kunsthalle Emden zählte 55.000 Gäste seit der Eröffnung durch den damaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel am 19. November 2017. Für das große Mehrspartenmuseum in Assen war es mit 130.000 Besucher sogar die bislang bestbesuchte Kunstausstellung.

Die großangelegte Themen-Ausstellung war über vier Jahre hinweg in einem gemeinsamen internationalen Team erarbeitet worden und umfasste etwa 200 realistische Arbeiten von 69 verschiedenen Künstlern, darunter Andy Warhol, Alice Neel, Andrew Wyeth, Edward Hopper und Chuck Close. Das Drents Museum zeigte amerikanische realistische Kunst aus der Zeit von 1945 bis 1965, die Kunsthalle Emden aus dem erheblich längeren Zeitraum von 1965 bis 2017. Es war das erste Mal in Europa, dass zwei Museen auf diese Weise zusammen-gearbeitet haben, um eine gemeinsame Ausstellung, grenzüberschreitend verteilt auf zwei Orte, zu schaffen. Darüber hinaus hat es in Europa noch nie einen so umfassenden Überblick über die amerikanische gegenständliche Kunst der Nachkriegszeit gegeben.

Beide Museen verzeichneten während dieser Ausstellung einen starken Anstieg ausländischer Besucher. In der Kunsthalle Emden kamen rund 35 % der Gäste aus den Niederlanden, damit viermal so viele wie im Durchschnitt. In Assen kamen rund 3% der Besucher aus Deutschland (ca. 3.900 deutsche Gäste). Das ist fast achtmal so viel, wie das Museum normalerweise in einem ganzen Jahr zählt.