Deichbauarbeiten planmäßig angelaufen


Mit Vorbereitungen für den Transport des Deichbaumaterials hat in diesen Tagen die Erhöhung des Ostgrodendeiches auf Wangerooge begonnen. Bei den im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) durchgeführten Arbeiten sollen Fehlhöhen von durchschnittlich rund einem Meter ausgeglichen werden, um die Sturmflutsicherheit der ostfriesischen Insel weiter zu erhöhen.
Der Abschluss der Deichbaumaßnahme ist für den Herbst geplant.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt den Beginn der Arbeiten: „Das Land stellt in diesem Jahr sechs Millionen Euro für die Erhöhung des Ostgrodendeiches auf der Insel Wangerooge zur Verfügung. Mit dem für Ende September geplanten Abschluss der Arbeiten wird die erforderliche Deichhöhe für den Bereich des Dorf- und Ostgrodendeiches dann auf einer Länge von insgesamt 3,3 Kilometer hergestellt sein. Zusammen mit dem neu erbauten Bahndeichschart und dem Schöpfwerk Ost ist die Sturmflutsicherheit von Wangerooge dann so hoch wie nie.”

Für den Transport der Deichbaustoffe vom Festland zur Insel wird derzeit im Watt südlich von Wangerooge ein 1,5 Kilometer langer Sanddamm errichtet. Die so geschaffene Baustraße verbindet die Baustelle mit einem Anlandepunkt für Schiffe an der Telegrafenbalje und fällt nur bei Niedrigwasser trocken. Insgesamt werden rund 40.000 Kubikmeter Kleiboden, 10.000 Tonnen Wasserbausteine und andere Schüttgüter bewegt. Sie werden vom Hafen Harlesiel bei Hochwasser per Schiff zum Anlandepunkt am Ende der Baustraße transportiert. Während des Niedrigwassers können die Baumaterialien dann mit geländegängigen Transportfahrzeugen über den Damm zur Baustelle gelangen.


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