Eltern sind verärgert über Busfahrplan


Am Donnerstag startet das neue Schuljahr und allmählich beginnen auch in den Familien die ersten logistischen Planungen. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist bei vielen Familien der Blick in den Busfahrplan.

Vor allem die in den Randbezirken wohnenden Kinder sind – insbesondere in der kühleren Jahreszeit – auf einen Bustransfer zur Schule angewiesen. Nun müssen Eltern allerdings entsetzt feststellen, dass die Stadtwerke ihre Bedürfnisse offenbar überhaupt nicht berücksichtigt haben.

Ein Beispiel aus Larrelt: Ein Vater berichtete uns, dass sein Kind den Bus bereits um 6.40 Uhr erwischen muss, dann kurze Zeit später am ZOB eintrifft und von hier aus erst um 7.40 Uhr zu seiner Schule am Steinweg befördert wird. Optimistisch berechnete Ankunftszeit: 7.47 Uhr. Eine Minute später werden die Schüler per Vorklingeln in die Klassenräume gebeten und um 7.50 Uhr beginnt auch schon der Unterricht.

Eltern fragen sich völlig zurecht, ob es nicht die Aufgabe der Stadtwerke gewesen wäre, die Bedürfnisse der vermutlich wichtigsten Kundschaft vernünftig einzuplanen. Sie befürchten, dass der Schulalltag ihrer Sprösslinge noch stärker von Schlafmangel und Hektik geprägt sein könnte als ohnehin schon.