Erdgasförderung in Groningen senkt die Knock ab


Die Erdgasförderung im Raum Groningen hat nach Erkenntnissen des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums zu großflächigen Gebietsabsenkungen in den Niederlanden und Ostfriesland geführt. Dies gab Wirtschaftsminister Jörg Bode heute im Landtag bekannt. Infolge der Erdgasgewinnung auf niederländischem Gebiet habe sich ein Senkungstrog ausgebildet, der über die Emsmündung bis in den Bereich Krummhörn auf niedersächsischem Gebiet reiche.

Dem Bereich Knock / Rysumer Nacken prognostiziere die „Neederlandse Aardolie Maatschappij” (NAM) maximale Absenkungen von etwa 20 bis 25 cm. Bisher seien hier Senkungen von höchstens 13 cm aufgetreten. Bode betonte, dass trotz dieser Messungen und Prognosen “großflächige Gebietsabsenkungen mit schadensrelevanten Auswirkungen durch die Gasförderung in Niedersachsen bislang nicht aufgetreten und auch künftig nicht zu erwarten sind.”


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