Jedes 3. deutsche Ei kommt aus Niedersachsen


Im Jahr 2017 wurden in Niedersachsen rund 4,7 Milliarden Konsumeier erzeugt, ein Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, haben die etwa 15,4 Millionen niedersächsischen Hühner damit mehr als jedes dritte Ei (39%) in Deutschland gelegt.

58 Prozent der Eier stammten aus Bodenhaltung, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund hierfür war die vom Land Niedersachsen angeordnete Stallhaltungspflicht für Geflügel im Zuge der Gefährdung durch die Vogelgrippe. Der Anteil der Eier aus Freilandhaltung sank im Gegenzug um gut 4 Prozentpunkte auf 17 Prozent.

Nach dem Verbot der klassischen Käfighaltung Ende 2009 stieg die Eiererzeugung das siebte Mal in Folge an. Auch die Zahl der niedersächsischen Betriebe mit mindestens 3.000 Haltungsplätzen für Legehennen erhöhte sich kontinuierlich und lag im Jahr 2017 bei 610 Betrieben. Etwa die Hälfte der Betriebe hatte zwischen 10.000 und 30.000 Legehennen, knapp ein Viertel hielt mehr als 30.000 Legehennen.

Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland im Jahr 2016 bei 235 Eiern. Der Selbstversorgungsgrad Deutschlands für Eier blieb damit im Jahr 2016 nahezu unverändert bei 70,1 Prozent.


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