Luftqualität in der Küstenregion wird überprüft


Zur näheren Untersuchung der Luftqualität an der Küste wird das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz die Messungen von Luftschadstoffen ausweiten. Ziel sei es, durch diese Messungen im ländlichen Raum eine weitergehende Beurteilung der Luftqualität in der Küstenregion zu ermöglichen. „Wir kommen damit dem Wunsch zahlreicher Gemeinden an der Küste nach”, erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander heute. „Anfang April geht das erweiterte Mess-Programm an den Start.” Um auch mögliche jahreszeitlich bedingte unterschiedliche Belastungen zu erfassen, werde der Messzeitraum ein Jahr betragen.

Sowohl aus den Gemeinden östlich des Dollarts (Ems) als auch östlich des Jadebusens wurden in der Vergangenheit Befürchtungen über eine unzulässige Belastung der Luft durch die in westlicher Richtung in den Niederlanden bzw. in Wilhelmshaven ansässige Industrie sowie über Schiffsemissionen durch die stark befahrenen Schifffahrtsrouten geäußert.

Im Rahmen des geplanten Untersuchungsprogramms “Küste” ist es vorgesehen, neben den Messungen des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen an den vier Standorten in Cuxhaven, Emden, Jork, Wilhelmshaven weitere Untersuchungen an fünf Standorten im ländlichen Hintergrund durchzuführen.

Das Untersuchungsprogramm wird nach Auskunft des Ministers vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim durchgeführt. Die Messungen sollen außerhalb größerer Gemeinden vorgenommen werden, um den kleinräumigen Einfluss lokaler Emittenten möglichst auszuschließen und so repräsentative Ergebnisse erhalten zu können.


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