Niedersachsen verbraucht 500 Mio. Kubikmeter Grundwasser


Wir trinken, duschen, putzen und produzieren: Jährlich benötigen wir dafür in Niedersachsen fast 500 Millionen Kubikmeter Grundwasser. Die Grundwasserleiter bestehen in unserem Bundesland häufig aus eiszeitlichen Sanden und Kiesen. Über die höheren Niederschläge wird hier genügend Grundwasser neu gebildet, so dass der Verbrauch aktuell abgedeckt ist.

Dennoch ist ein nachhaltiger und schonender Umgang mit der Ressource Grundwasser lebensnotwendig, teilt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie anlässlich des internationalen „Tag des Wassers” am 22. März 2018 mit.

Der durchschnittliche tägliche Verbrauch einer Niedersächsin/eines Niedersachsen beträgt etwa 126 Liter Wasser. Diesen Bedarf decken wir zu 86 Prozent mit unserem Grundwasser. Aber auch Talsperren, Quellen und Uferfiltrat spielen eine wichtige Rolle. Sie tragen mit circa 14 Prozent zur niedersächsischen Wasserversorgung bei.

Besonders bekannt ist Niedersachsens größte Quelle, die „Rhumequelle” bei Göttingen. Bei ihr handelt es sich um eine Karstquelle, die pro Sekunde rund 2200 Liter Wasser schüttet. Das entspricht in etwa dem Tagesverbrauch von 17 Niedersachsen. Etwas weniger schüttet die „Schwindequelle” in der Lüneburger Heide. Bei ihr sind es 42 Liter pro Sekunde und damit etwa 3,5 Millionen Liter Wasser pro Tag. Damit ist sie Norddeutschlands größte Lockergesteinsquelle. Die beiden Quellen sind als geotouristische Attraktionen weit über Niedersachsen hinaus bekannt.


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