Polizeikontrolle: 1105 Niedersachsen nutzten Handy am Steuer


Insgesamt 770 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren am Donnerstag in ganz Niedersachsen bei der ersten länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ im Einsatz.

Die Polizei kontrollierte dabei von 6 bis 22 Uhr an den 240 Messorten insgesamt 12.894 Verkehrsteilnehmer. Im Mittelpunkt der Aktion stand das Thema „Ablenkung“ im Straßenverkehr.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Viele Unfälle könnten verhindert werden, wenn sich die Fahrer voll auf den Straßenverkehr konzentrieren würden. Die gestrige Aktion diente vor allem der Prävention. Alle Verkehrsteilnehmer müssen wissen und erkennen: Während der Fahrt hat das Handy nichts in der Hand zu suchen! Die Ergebnisse der Verkehrsaktion zeigen leider, dass längst noch nicht allen bewusst ist, welche große Gefahr von Ablenkung am Steuer ausgeht. Wir werden darum auch in Zukunft durch Kontrollen und Aufklärungskampagnen weiter gezielt auf dieses Problem aufmerksam machen.“

Neben dem Thema Ablenkung standen auch weitere Unfallursachen im Fokus der Polizei. So wurden auch Geschwindigkeitsverstöße, zu geringe Abstände und das Fahren ohne Gurt verstärkt kontrolliert. Unterstützt wurde die niedersächsische Polizei dabei durch mobile Radargeräte der Städte und Landkreise.

Allein wegen eines „Handy-Verstoßes“ am Steuer müssen sich 1.105 Verkehrsteilnehmer verantworten. Sie werden einen Bußgeldbescheid über 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg erhalten. Zusätzlich werden ihnen auch weitere Verwaltungskosten in Rechnung gestellt.