Schock für Meyer-Werft: AIDA lässt in Japan bauen


Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises hat bekannt gegeben, dass es mit Mitsubishi Heavy Industries in Japan eine Vereinbarung über den Bau von zwei Clubschiffen einer neuen Generation geschlossen hat. Die Schiffe mit 3.250 Betten werden im März 2015 beziehungsweise im März 2016 geliefert. Details zu den Neubauten sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Die Papenburger Meyer-Werft, derzeit noch so etwas wie die Stammwerft von AIDA Cruises, ist diesmal bei der Auftragsvergabe also leer ausgegangen.

„Die beiden Neubauten werden sowohl hinsichtlich ihrer Produktinhalte als auch in Sachen Umweltfreundlichkeit neue Maßstäbe setzen. Mit unserer Entscheidung werden wir der hohen Nachfrage nach Kreuzfahrten mit den AIDA Clubschiffen gerecht“, sagt Michael Thamm, President von AIDA Cruises.

Durch Mitsubishi Heavy Industries sind bereits 2004 zwei Kreuzfahrtschiffe für Carnival Corporation & plc, die Muttergesellschaft von AIDA Cruises, geliefert worden. AIDA Cruises ist mit zurzeit acht Clubschiffen Marktführer in Deutschland. Zwei weitere Schiffe werden 2012 und 2013 die Flotte erweitern.


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