Studie: In Emden ist das Leben miserabel


Eine Studie der Prognos AG im Auftrag des ZDF hat ergeben, dass es sich in Emden nicht gut leben lässt. Im Gesamtranking aller 401 Kreise und Städte hinsichtlich der Lebensumstände landet Emden nur auf dem 386. Platz – schlechtere Werte verzeichnen lediglich einige Kreise im Ruhrgebiet.

Gründe für das miserable Abschneiden sind unter anderem

im Bereich Gesundheit und Sicherheit
– die geringe Lebenserwartung (Platz 399!)
– die Kinderarmut
– die Altersarmut
– die hohe Zahl an Gewaltverbrechen
– die zahlreichen Wohnungseinbrüche

im Bereich Arbeit und Wohnen
– die hohe Arbeitslosenquote
– die geringe Beschäftigungsquote von Frauen
– die relativ schlechte Entlohnung von Frauen
– die hohe Schulabbrecherquote

und im Bereich Freizeit und Natur
– die geringe Waldfläche
– die zurückhaltende Nutzung von Bibliotheken
– die schlechte Wahlbeteilung

Sieger der Studie ist München, die besten Werte in Niedersachsen erzielen Braunschweig, Wolfsburg und – allerdings mit deutlichem Abstand – Oldenburg. Die benachbarten Landkreise Aurich und Leer finden sich auf den Plätzen 292 und 317 wieder.


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