Teile von Offshore-Anlage ins Meer gestürzt


Im Offshore-Windpark alpha ventus ist es am Freitagabend zu einer Beschädigung an einer Anlage gekommen. Aufgrund bislang ungeklärter Ursachen ist der hintere Teil der Gondel-Außenverkleidung ins Meer gestürzt. Eine Gefährdung von Personen oder der Umwelt besteht nicht, teilte der Betreiber mit.

Die Betreiber umliegender Windparks wurden über die Möglichkeit im Wasser treibender Teile informiert, mehrere Schiffe beteiligten sich an der Suche und Bergung einzelner Bruchstücke. Ebenso wurde das Havariekommando in Cuxhaven sowie die Verkehrszentrale Wilhelmshaven einbezogen, welche eine Warnung an die Schifffahrt veröffentlichte.

Bei der Anlage handelt es sich um eine Adwen M5000, von der insgesamt sechs im Park verbaut sind. Die übrigen fünf Anlagen des Typs laufen aus präventiven Gründen derzeit im Trudelbetrieb. Fachleute des Herstellers sind bereits im Windpark, um die Ursache für den Schaden aufzuklären.


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