TKMS bleibt vorerst in Emden


Thyssen-Krupp hat die Schließung des Emder Standorts von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) bis Ende 2020 ausgesetzt. Bis dahin will der Konzern sondieren, welche Chancen sich für diesen Standort aus der Ankündigung von CDU/CSU und SPD ergeben, den Überwasserschiffbau als Schlüsseltechnologie zu bewerten.

Der Niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann führt diese Entscheidung auf die konstruktiven Gespräche zwischen Beschäftigten, Konzernleitung und Wirtschaftsministerium zurück.

Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann sagte in einer ersten Stellungnahme, dies sei ein guter Tag für Emden. Stadtkämmerer Horst Jahnke betonte, dass dieser Erfolg letztendlich nur dadurch erreicht werden konnte, dass alle Beteiligten in vielen gemeinsamen Aktionen immer an einem Strang gezogen haben. “Jetzt gilt es, die Zeit bis 2020 zu nutzen und den Standort strategisch und konzeptionell so weiter zu entwickeln, dass Emden als Kompetenzzentrum für das Marine Engineering nachhaltig erhalten bleibt.”


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