Über 60 Mio. Euro für Küstenschutz


Niedersachsen investiert in diesem Jahr 61,6 Millionen Euro in den Küstenschutz. Das teilte Umweltminister Olaf Lies gestern in Hannover mit.

„Dem Schutz des Festlandes und der Inseln widmen wir unser besonderes Augenmerk und stärken die Deichsicherheit weiter”, sagte der Minister in Hannover. „Ohne Deiche und andere Schutzmaßnahmen wären unsere Küstenregion und weite Teile des Hinterlandes den Gefahren von Stürmen und Überflutungen hilflos ausgeliefert.”

Der Schwerpunkt der landeseigenen Baumaßnahmen wird wie in jedem Jahr mit vorausichtlich knapp 15,1 Mio. Euro im Bereich der Ostfriesischen Inseln liegen, die dem Angriff von Sturmfluten am stärksten ausgesetzt sind, und als vorgelagertes Bollwerk dem Schutz der Küste dienen. Weitere 9,4 Mio. Euro entfallen auf sonstige Küstenschutzvorhaben des Landes wie den Neubau der Kanalschleuse im Land Hadeln.

Für Baumaßnahmen der Verbände sind zunächst mindestens 37,1 Mio. Euro vorgesehen.

Je nach weiterem Verlauf der noch bis März andauernden Sturmflutsaison kann sich dieser Betrag noch erhöhen.

Die eingesetzten Gelder stammen zu 30 Prozent aus dem Landeshaushalt, 70 Prozent steuert der Bund im Rahmen der Bund/Länder Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes bei.


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