Ültje-Gelände: Bürger sollen mitplanen


Die Stadt Emden möchte ihre Bürger an der Planung des Areals der ehemaligen Ültje-Fabrik in Port Arthur / Transvaal beteiligen.

Die Stadt hat zu diesem Zweck ein Beteiligungsverfahren ins Leben gerufen, das am 19. Januar mit einer Planungswerkstatt beginnen soll. In dieser Werkstatt sollen Bürger, aber auch Experten- und Interessenverbände, ihre Vorstellungen zur künftigen Nutzung des großen Geländes einbringen.

Die Veranstaltung wird in der alten Fabrik stattfinden und beginnt mit einem geführten Rundgang über das Gelände. Die Stadt hofft auf “kreative Ideen und konstruktive Gespräche”. Informieren und beteiligen kann man sich übrigens jetzt schon: Auf der Seite emden-redet-mit erhalten Interessierte in einem virtuellen Rundgang Einblick in die ehemalige Ültje Fabrik. Ideen können dort zudem auf einer Postkarte vermerkt werden.


5 Gedanken zu „Ültje-Gelände: Bürger sollen mitplanen“

    1. Weiß auch nicht. Klingt eher nach Abriss und dann was ganz neues auf dem Gelände. Vielleicht mehr schicke, teure Wohnungen auf die eine Seite, auf die andere noch ein neuer Verwaltungsbau der Stadtverwaltung.

  1. Angesichts der Erfahrung mit “Bürgerbeteiligung” in Emden bin ich skeptisch. Vieles wurde ja doch eher gegen den Willen der Menschen durchgesetzt: Um nur zwei Bsp. zu nennen: Schulstruktur und Krankenhaus, ohne die erzwungene Bürgerabstimmung gäbe es das jetzt in Emden nicht mehr. Oder hat die Verwaltung daraus gelernt – ich glaub nicht, die Verantwortlichen halten sich für klüger.

  2. Hochwertige Wohnungen? Warum eigentlich nicht? Würde der Durchmischung an dieser einkommensschwachen Ecke sicher gut tun. Sinvoll auch: Ein bisschen Dienstleistungsgewerbe, damit nicht alles an den Stadtrand abwandert und: Ein großer Markt für Baby/Kindersachen und Spielzeug. Gibt es in anderen Städten doch auch. Wäre aber evt. auch was für die Kaufhalle.

  3. Große Geschäfte will keiner, weil das die Konkurrenz zur City verstärkt. Die Idee mit dem Verwaltungsgebäude ist echt cool. Könnte die Stadt noch mehr Leute einstellen.

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